Sammelsurium

Silvester

 

Ich werde jedes Jahr nach Silvestertipps gefragt. Und jedes Jahr wieder wünsche ich mir vor allem eins: Dass die Hunde draußen ordentlich gesichert sind. Bitte macht die Halsbänder ein oder zwei Loch enger, bis sie nicht mehr über die Ohren rutschen! Verwendet zwei Leinen oder nehmt beide Enden Eurer Doppelleine, um ein zweites enges Halsband oder ein eng gestelltes Geschirr zusätzlich zu verwenden. Es wird schon geknallt. Jeder einzelne Hund, der dieses Jahr NICHT in Panik entwischt und tagelang verängstigt umherirrt, ist ein Gewinn!
Auf unserer Vormittagsrunde sind mir mehrere Hunde begegnet, die sich null um ihr rufendes Frauchen kümmerten. Was für ein Leichtsinn, diese Hunde jetzt um Silvester herum nicht anzuleinen. Auch Hunde, die bis jetzt kein Problem mit Knallerei hatten, können in Panik weglaufen, wenn ihnen ein Böller vor die Füße fliegt.

 

Ich selber habe für meine Hunde 2 Thundershirts bestellt in M und L. Ich nutze für meine Hunde Bioresonanz, Bachblüten und ätherische Öle. In den original Bachblüten Rescues, die ja zu Silvester häufig gegeben werden, sind 2 ganz wichtige Angstblüten NICHT enthalten, nämlich Aspen und Mimulus. Wenn man zu Silvester Bachblüten "versucht", dann sollte man eine indivíduelle Mischung anwenden. Die Chance, dass sie dem Hund helfen, ist dann deutlich größer!

Dylan ist nicht so silvesterfest, das weiß ich schon. Ich schaue mit den Hunden einen Film oder ein Konzert und verdödele den Abend.

 

Das einzig Wichtige, das jeder Hundehalter tun sollte, ist wirklich das SICHERN der Hunde draußen! In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen entspannten guten Rutsch!

 

Bis 2018, Eure Renate

Zum Jahreswechsel 2017/2018

 

„Alle Wünsche werden klein

gegen den, gesund zu sein.“

 

Dieser Spruch stand auf einer kleinen Holztafel in der Wohnung von Frau Keil. Frau Keil war eine der alten Damen, bei denen mein Mann als Zivi tätig war. 1988 muss das wohl gewesen sein. Ich wohnte 2 Stockwerke unter Frau Keil in einer WG. Mein Mann und ich liefen uns über den Weg, als er im Stockwerk dazwischen etwas arbeitete. Es war Liebe auf den ersten Blick.

 

Dieser Spruch, „Alle Wünsche werden klein gegen den, gesund zu sein.“ begleitete uns seitdem. Nicht aufdringlich oder angstmachend, nein, er war einfach immer wieder mal präsent.

 

Als ich dann Anfang der 90er Buddhistin wurde, lernte ich viel über das Leben und den Alltag. Über Karma, Glück und Leid, über Dankbarkeit und Zufriedenheit. Mir hilft das jeden Tag, Dinge anzunehmen und mein Leben verantwortungsbewusst und zufrieden zu leben.

 

Heute bin ich täglich mit Glück und Leid, mit Gesundheit und Krankheit konfrontiert. Kranke Patienten, traurige und verzweifelte Besitzer. Genesende Patienten, glückliche und dankbare Besitzer. Hunde, die uns verlassen. Hunde, die geboren werden. Hunde, die die gleiche Erkrankung aufweisen wie ihr Halter. Menschen, die an ihren Hunden und ihrer Geschichte und ihrem gemeinsamen Weg wachsen.

 

Ich wünsche mir, dass in der Hunde(halter)welt noch/wieder mehr gegenseitige Offenheit und Akzeptanz entsteht. Es kommt mir besonders in den letzten Monaten oft so vor, als ob Krieg herrscht. Ein künstlicher Krieg in unserer Luxuswelt hier, wo jeder einzelne Halter doch auch einfach glücklich sein könnte, überhaupt einen oder gar mehrere Hunde halten zu können. Wenn einen Dinge oder andere Wege/Ansichten interessieren, einfach mal offenen Herzens zu fragen und zuzuhören.

Oder wenn es einen nicht interessiert und nicht der eigene Weg ist, sich einfach zurückzunehmen und nicht ungefragt zu allem seinen Senf dazuzugeben. So viele Hundebesitzer werden gleich mal pauschal abgewatscht, nur weil sie eine Frage stellen. Was ist das für eine Energie? Das ist etwas, was den Fragenden verletzt, ihn verstummen lässt oder sich ärgern. Dem Abwatschenden hingegen gibt es vielleicht zunächst einen Kick, so relativ anonym mal was loswerden zu können. Aber auch für ihn ist es eine schlechte, krankmachende Energie, der er sich selber aussetzt. Und darunter leidet er irgendwann selber - oder sein Hund. Denn der Kreis schließt sich immer wieder.

 

Ich für meinen Teil versuche immer wieder ein bisschen :) in den Kreislauf zu geben. Und dieses Jahr wurde ich reich belohnt. Mit Glück, schönen Erlebnissen, unerwarteten tollen Geschenken, Hilfe, konstruktivem Austausch und intensiven Gesprächen. Allen, die ein Teil davon sind, danke ich von Herzen.

 

Auf dass auch 2018 ein bisschen blumiger und sonniger wird,

ganz liebe Grüße Eure Renate

Krallenpflege

Da das Thema Krallenschneiden immer wieder dran ist:

Dremeln statt knipsen finden auch Füßchen-Paniker nach ein paar mal üben gar nicht mehr so schlimm. Ich zeige Euch hier mit Dylan, wie man das machen kann. Es ist ganz wichtig, dass zu lange Krallen eingekürzt werden, denn sonst wird das "Leben" immer länger und es ist kein normales, schmerzfreies Laufen möglich. Es droht sogar die Gefahr von Folgeerkrankungen durch die andauernde Schonhaltung.

 

 

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