Moorland Elves Kurzhaarcollies

Bitte beachten! Meine Bewerbungsliste für den kommenden Wurf ist voll, deshalb kann ich leider vorerst keine weiteren Anfragen mehr annehmen. 

Der Kurzhaarcollie - der entspannte Allrounder unter den Hütehunden

Die Kurzhaarcolliezucht ist mein Hobby und meine große Freude. Ich züchte im Club für Britische Hütehunde im VDH/FCI und lege großen Wert auf umfangreiche Gesundheitsuntersuchungen und Auswahl der Elterntiere auf Wesensfestigkeit. 

 

Mein Zuchtziel ist ein dem Rassestandard entsprechender Hund, wobei mein Schwerpunkt auf körperlicher und seelischer Gesundheit, Belastbarkeit und Freundlichkeit liegt. Der Kurzhaarcollie ist für mich ein immer noch recht ursprünglicher Hund mit einer bemerkenswerten Klarheit und Intelligenz, aktiv und aufgeschlossen, aber auch wachsam. Aufgrund seiner Zugewandtheit ist er ein idealer Begleiter, wenn er mit Verständnis und Achtung und niemals mit Oberflächlichkeit oder Härte geführt wird. Er ist immer aufmerksam und bemüht, alles richtig zu machen, ist aber aufgrund seiner Sensibilität nicht unbedingt immer der unkomplizierte "Anfängerhund", als der er gerne gesehen wird. Im ständigen Gespräch mit seinem Menschen, braucht er auch unsere sachverständige Bereitschaft zur verlässlichen ZusammenarbeitAußerdem gibt es eine große Spannweite an unterschiedlichen Charakteren sogar innerhalb eines Wurfes: ruhige und energiegeladene Hunde, ernste und "lustigere", welche, die im Sport aufgehen und andere, denen das überhaupt nicht liegt, unkomplizierte Mitläufer und Individualisten. Unglaublich liebenswert sind sie alle und mir als Züchterin ist es sehr wichtig, Ihnen den am besten passendsten Welpen zu empfehlen, damit alle Beteiligten glücklich werden. Der Kurzhaarcollie benötigt wenig Pflegeaufwand, ist relativ wetterunempfindlich, anpassungsfähig, arbeitswillig und sportlich mit eher geringem Jagdtrieb - und damit ein echter Allrounder.

 

Eine Anmerkung noch zu Rassenbeschreibungen in Büchern und im Netz, da der Hund an sich zur Zeit boomt und mit ihm auch der Kurzhaarcollie. Sehr häufig werden Rassen leider nur von ihrer "schönsten" Seite beschrieben und plötzlich sind viele von ihnen perfekte "Anfänger- und Familienhunde". Kurzhaarcollies sind das aus meiner Sicht nicht. Natürlich kann das wunderbar klappen, besonders, wenn mensch sich im voraus gut informiert und eventuell die ein oder andere kompetente Hilfe dazuholt. Doch jede herausragende Fähigkeit, jede genetische Selektion auf bestimmte Merkmale bringt auch immer die "Kehrseite" für den Menschen mit. Ein Hütehund ist sehr sensibel, intelligent und über hunderte von Jahren darauf gezüchtet, in Windeseile das Vieh zu stoppen und zurückzubringen bzw. die Herden zu lenken. "Hüte-" kommt übrigens nicht von behüten! Ein KHC ist kein Herdenschutzhund. Er ist zwar durchaus wachsam, aber vor allem ein Hüte- und Treibhund. Im Zweifelsfall möchte er die Katze oder das Kaninchen nicht behüten, sondern vielleicht eher erlegen. Auch hier muss man von Anfang an lenken. Das Hüten kommt aus dem Jagdverhalten und erfordert auch einen gewissen mentalen "Biss", eine Durchsetzungsfähigkeit und durchaus auch mal ein eigenständiges, blitzschnelles Handeln. Ein Kurzhaarcollie hat einen eher geringen Jagdtrieb, wenn man ihn mit anderen Rassen vergleicht, die quasi nie ableinbar sind, egal wie hart man daran arbeitet. Aber ein Trieb ist vorhanden und man muss von Anfang an wissen, was man wann wie tut, wenn man seinen Hund leinenlos durch Welt und Wälder führen möchte. Das ist durchaus möglich, auch mit mehreren Kurzhaarcollies, man bekommt es aber nicht geschenkt. 

Ein weiteres Problem kann die hohe Sensibilität sein. Eine einzige wirklich schlechte Erfahrung kann einen Kurzhaarcollie für sein Leben prägen. Ein Schock, eine heftige Angstsituation oder ein erschütterndes Erschrecken kann nachhaltig sein und Hund und Halter*in große Probleme bereiten. Man muss also extrem umsichtig sein in den ersten Monaten und vor allem auch die Pubertät gut überstehen. Andererseits ist ein "weicher" Hund auch eher leicht und weich zu führen und er kommt nicht auf solche witzig-größenwahnsinnige Ideen wie einige typische Rindertreibhunde (ACD, Corgi und co). Ist der Kurzhaarcollie erst mal unbeschadet groß geworden und erwachsen und weiß, dass er sich im Ernstfall auch auf seinen Menschen verlassen kann, hat er meist ein starkes Selbstbewusstsein und eine angenehme Gelassenheit, kommt sehr gut klar in der Menschenwelt und wird als wunderbar unkomplizierter Hund wahrgenommen. 

 

Kurzhaarcollies sind unter den Hütehundrassen die moderatesten Vertreter*innen, da sie immer Allrounder waren und viele verschiedene Dinge (und diese alle einfach ausreichend) können mussten, im Vergleich z.B. zum hochspezialisierten Border Collie, der als Koppelgebrauchshund nur eine einzige Sache - und die dafür perfekt - können musste und bei unkundiger Haltung und besonders bei einem Zuviel an Reizen, Bällchen und Frisbees leicht in Verhaltensauffälligkeiten oder Stereotypien verfallen kann. Kurzhaarcollies lebten das Leben der Menschen mit und fühlten sich vorm Ofen der kleinen schottischen Cottages ebenso wohl wie bei Wind und Wetter mit ihrem Menschen an der Herde. Sie gehören aber eben nicht der Gruppe Gesellschafts- und Begleithunde an, die für mich ideale Anfänger*innenhunde wären. Das muss einem bewusst sein und auch, wie man Hütehunde hält und führt. Dann ist es ganz einfach. Für mich ist der Kurzhaarcollie perfekt, sonst würde ich die Rasse nicht züchten. Mit etwas Feingefühl und Sachverstand können sicher viele Menschen diese beglückende Harmonie erreichen und irgendwann voller Begeisterung sagen "Einmal Kurzhaarcollie, immer Kurzhaarcollie!"

 

Zu welchen Menschen passt der Kurzhaarcollie?

"Ein Hütehund braucht in erster Linie viel Bewegung, am besten am Fahrrad."

Nein, und schon gar nicht im ersten Lebensjahr.

 

Ein Hütehund braucht im ersten Jahr ganz viel Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe, damit er ein cooler, gelassener, angenehmer und gesunder Begleiter wird. Ein Hütehund ist immer im Standby, mit einem gezielt selektierten "Bei Bedarf von Null auf Hundert in einer Sekunde"-Verhalten, das fest verankert ist. Ein Hütehund ist energetisch immer mit seinen Menschen verbunden. Selbst wenn er döst, wäre er ansprechbar und könnte sofort aufspringen und losflitzen, um das Schaf zu stoppen. Bringen wir ihm also unbedingt im ersten Jahr bei: "Es gibt nichts zu tun, außer ich bitte Dich um etwas. Entspann Dich."

Können wir das leisten? Kann die ganze Familie das leisten? Ziehen alle an einem Strang? Wenn Sie jetzt bei allem zustimmend nicken, ist die erste und wichtigste Grundlage für eine tolle gemeinsame Zukunft mit Hütehund(en) vorhanden.  

 

Ein Hütehund braucht eine klare Führung und Struktur in seinem Alltag. Das muss kein regelmäßiger Tagesablauf sein, aber eine Zuverlässigkeit seitens des Menschen (warum sollte der Hund sonst ebendiese leisten?) und eine Verbindlichkeit, die im Team miteinander erarbeitet werden muss. Ein Hütehund möchte klare Vorgaben und mit seinem Menschen zusammenarbeiten. Gibt man ihm keine Vorgaben und lässt ihn tun, was er will, wendet er sich nach und nach immer weiter ab und anderen Dingen zu, die dann auch bald deutlich spannender sind (z.B. andere Hunde, Jagen von Joggern, Fahrrädern, Autos und ähnlichem). Ein Abruf würde jetzt immer schwieriger! 

 

Ein Hütehund braucht unsere Bereitschaft, konzentriert, konsequent und beharrlich anzuleiten. Ein Hier! ist ein Hier! und kein "naja dann eben jetzt doch nicht". Wenn etwas nicht klappt, frage man sich immer, "Warum?". Diese Frage ist enorm wichtig. Warum pöbelt der Hund jetzt? Warum kommt er nicht heran? Warum zieht er an der Leine? Warum springt er alle fremden Menschen an? Warum bellt er wie verrückt, wenn es klingelt? Sobald wir die Ursache erkannt haben, sind wir der Lösung des Problems schon einen großen Schritt näher (und wenn wir uns schon beim allerersten Anzeichen Gedanken machen und gegensteuern, entstehen die Probleme gar nicht erst). Im Problemfall mache man also einen Plan und übe, am besten erst einmal unter allerleichtesten Bedingungen mit sich steigerndem Schwierigkeitsgrad. Sogenannte Stellvertretersituationen sind dazu geeignet: Wir versuchen dem Hund nicht in der schwierigsten Situation - im "Ernstfall" - beizubringen, was wir von ihm möchten, sondern gestalten Übungssituationen, die wir im Griff haben. Auf 180 lernt es sich nicht so gut. Lernen funktioniert nur, wenn der Hund auf einem noch relativ entspannten Energielevel ist. Es ist unsere Pflicht, dieses so zu gestalten. 

 

Nie suche man die "Schuld" beim Hund und noch weniger bei den anderen Menschen, bei den anderen Hunden, bei der Umwelt. Es mag sich so anfühlen, dass der eigene Hund ja nur so ausrastet, weil der andere Hund zuerst gepöbelt hat... es bringt einen aber nicht weiter, im Gegenteil. Man gibt nur noch mehr schlechte Energie in die Situation. Als erstes frage man sich "Kann der Hund leisten, worum ich bitte? Weiß er überhaupt, was ich von ihm möchte? Habe ich es ihm korrekt beigebracht? Hat er es verstanden UND kann es unter diesen Bedingungen jetzt umsetzen? Wenn nein, was hindert ihn daran?" Ein Bestrafen für ein Nicht-Ausführen eines Kommandos kann das Vertrauen zwischen Hütehund und Mensch im Falle von Nicht-Können sensibel stören. 

 

Andererseits müssen wir aber auch bereit sein, Konsequenzen folgen zu lassen. Ein Hund, der weiß, was wir von ihm möchten und der diese Bitte jetzt auch ausführen könnte, sollte das dann auch tun. Dazu überfüllen wir ihn nicht mit ewigen Unsinns-Kommandos, sondern bitten ihn nur um das, was für ihn auch Sinn macht. Warten vorm Überqueren der Straße. Zurückkommen und bei einem bleiben, wenn sich andere Menschen nähern. In einem gewünschten Radius mitlaufen. Sitzenbleiben, wenn Sitz/Bleib angesagt wurde. Unsere Korrektur sollte so angepasst sein, dass sie nicht verpufft und dass sie nicht "Drüber" ist. Einen Tick über der Energie des Hundes, im perfekten Timing gesetzt, und man muss evtl. nie wieder korrigieren, da der Hund einen in der nächsten Situation anschaut und abfragt. Eine gute Korrektur ist unemotional, aber besteht aus gebündelter Energie. Eine gute Korrektur ist nie von Wut oder Gefühlen der eigenen Unfähigkeit überflutet, sondern beharrlich-wohlwollend.

 

Wenn der Hund von uns gut ausgebildet wurde, wird ein Hütehund gerne kooperieren. Was wir mitbringen sollten, sind Ehrlichkeit, Authentizität und die Bereitschaft, an uns selber zu arbeiten und die Führung zu übernehmen. Sind wir einmal angeschlagen, krank, wütend oder allzu traurig, sollten wir nichts Großes vom Hund erwarten, sondern nur eine kleine entspannende Gassirunde laufen und uns dann wieder aufs Sofa verkrümeln und an uns selbst arbeiten. 

 

Wenn Sie all das wollen und gespannt sind auf eine bereichernde gemeinsame Zeit des Lernens und intensiven und selbstreflektierenden Zusammenlebens, könnten Sie mit einem oder mehreren Kurzhaarcollie(s) rundum glücklich werden - so wie ich mit meiner Bande hier. 

 

Achso, und außerdem: Kurzhaarcollies sind sehr menschenbezogen und brauchen körperliche Nähe. Sie haaren im Fellwechsel je nach Fellbeschaffenheit manchmal ziemlich und man wird immer mal gefragt, was das denn für ein interessanter Mischling sei. Dem kann man gut entgegensteuern, wenn man gleich zwei oder drei hat. Kurzhaarcollies sind sowieso sehr gesellig. Und nicht mehr wegzudenken, wenn sie erst mal da sind. 

 

Über uns

Was ist meine Philosophie? 

Wir brauchen Hunde, die uns entspannt und angenehm durchs Leben begleiten. All meine Collies sind umweltsicher, dem Rassestandard entsprechend intelligent, freundlich, aktiv und wachsam, können mit anderen Hunden klar und souverän kommunizieren und haben eine hervorragende Grundausbildung, so wie ich sie mir wünsche. Die Hunde leben alle mit im Haus. Wir gehen täglich spazieren, die Hunde sind aber auch zufrieden, wenn wir mal einen Tag nur im großen Garten bleiben. Ich berate Sie gerne, wie Sie Ihren Welpen, Junghund, pubertierenden und erwachsenen Hund artgerecht und sinnvoll halten, ernähren, führen und beschäftigen können. Mehr dazu auch unter Entspannt leben mit Hunden

 

Unsere Welpen werden bei uns im Haus geboren und wachsen auch dort auf, mit Anschluss an uns Menschen und die anderen Hunde, so ist eine optimale Aufzucht und Prägung gewährleistet. Der Welpenbereich ist gemütlich, im Winter schön warm und im Sommer angenehm kühl. Zusätzlich steht eine abwechslungsreich gestaltete, in verschiedene Bereiche aufgeteilte Außenfläche von insgesamt ca. 600qm zur Verfügung. Unsere Welpen lernen beiläufig alle alltäglichen Dinge des Lebens mit uns Menschen kennen (Staubsauger, Hausregeln etc.), das Kommen auf Zuruf, und ich arbeite mit ihnen an ihrer Impulskontrolle. Sehr wichtig ist mir viel Ruhe in den ersten Wochen, so dass die Welpen immer ausreichend ungestörten Schlaf bekommen - sie werden so zu ausgeglichenen, mental stabilen Hunden.

Wie Sie als frisch gebackene neue Welpenbesitzer*innen am besten weitermachen, lesen Sie hierUnd was Sie als Hütehundhalter*innen unbedingt beachten sollten, damit Sie und Ihr Hund nachhaltig glücklich werden, lesen Sie hier. Selbstverständlich unterstütze ich Sie bei Fragen rund um Ihr neues Familienmitglied. 

 

Welchen Service biete ich zusätzlich?

Als Tierheilpraktikerin und Ganzheitliche Tierverhaltenstherapeutin bin ich für Sie auch Ansprechpartnerin, falls Gesundheits- und Verhaltensfragen oder andere Probleme auftreten. Grundsätzlich begleite ich die bei mir geborenen Welpen ein Leben lang. Für jeden Wurf gibt es eine WhatsApp(o.ä.)-Gruppe, in der sich offen ausgetauscht werden kann und in der ich zu aktuellen Entwicklungen wie z.B. Pubertät und erste Läufigkeit informiere. In der Zeit des Aufwachsens der Welpen bei mir gibt es für die zukünftigen Besitzer*innen fast täglich kleine Videos oder Fotos. So kann alles mitverfolgt werden und die Zeit des Wartens ist nicht so lang. 

 

Was ich mir für meine Welpen wünsche

Ich wünsche mir, dass meine Welpen als Familienmitglieder in ihrem individuellen Wesen erkannt und gesehen werden, so dass sie lange glücklich und gesund leben dürfen. 

 

Unsere Zuchtstätte

Impressionen

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Nach dem deutschen Heilmittelwerberecht § 3 muss ich darauf hinweisen, dass es sich bei den hier vorgestellten Methoden, sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art, um Verfahren der alternativen Medizin handelt, die wissenschaftlich umstritten und schulmedizinisch nicht anerkannt sind.